wjr hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 21:00
also ggü der gemessenen OT-Position (mit Messuhr, aber ohne Feinmotorik) von vorne gegen den Uhrzeigersinn drehen?
wie viel?
Würde ich nicht tun, ohne mich jetzt gegenüber teileklaus vordrängen zu wollen! Meine
hat vordem mit der "schlampigen" Werkseinstellung geklingelt, bis ich sie per Meßuhr sehr
penibel auf OT eingestellt hatte. Ich würde es nicht mehr anders haben wollen, kann aber
nicht behaupten, daß das 1:1 auf die R1150 übertragbar wäre, weil ich's einfach nicht
weiß.
wjr hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 21:00
kann man den Typ der Einspritzdüsen ohne große Demontage feststellen?
Die dürften beschriftet sein. Der eventuell zum Ablesen erforderliche Ausbauaufwand ist
nicht so riesig. Die neueren, gepaarten (Till, Q-Tech) tragen die Laserbeschriftung eventuell
sogar von außen ablesbar auf dem Körper. Weiß ich allerdings auch nicht sicher und müßte
erst in die Garage um nachzusehen oder das Internet befragen, was Du auch selber kannst.
wjr hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 21:00
Kann man feststellen, ob "Rennockenwellen" drin sind?
Wird ähnlich sein wie bei den Einspritzventilen mit dem namhaften Unterschied, daß das
Nachprüfen und Ablesen unverhältnismäßig mehr Aufwand verursacht.
wjr hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 21:00
Bzw. hatte die RS nicht eh' mehr PS?
Ja, hatte sie. Bei der R1100 waren es nominell, inklusive Versicherungsklassenabschlag,
etwa 12 PS mittels anderer Kolben, Nockenwellen und Verbindungsstutzen zwischen
Luftfilterkasten und Drosselklappen. Dürfte bei der R1150 ähnlich gelagert gewesen sein?
GS 85 PS zu RS 95 PS, nominell. Nicht zu vergessen noch den Kodierstecker mit den
zugehörigen Kennfeldern für den hochgerüsteten Motor, zumindest bei R1100.
wjr hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 21:00
Allerdings sollte man bei "7 L geht gar nicht" schon noch bedenken, daß ich alleine so viel auf die Waage bringe wie mancher mit Sozia, und dementsprechend auch mein Luftwiderstandsquerschnitt signifikant über der Norm liegen könnte ;)
Ich war vor "Jahrhunderten" mal mit einem Typ - beide gleiche R100GS, nur differierende
Tankfarbe - unterwegs und beim Tanken hat der auch wesentlich mehr einkippen müssen
als ich, wiewohl ich meistens auf ihn warten mußte! Er war größer und schwerer als ich,
aber ich vermute, daß der für den Verbrauch wesentliche Unterschied weder in der Farbe
des Tanks noch im cw-Wert des Fahrers, sondern vor allem in der sorglos unreflektierten
Handhabung des Gasdrehgriffes zu suchen gewesen wäre. Das dürfte allgemein nicht
selten die Hauptursache für nennenswerte Verbauchsunterschiede ansonsten gleicher
Fahrzeuge darstellen! Daran hege ich im konkreten Fall jedoch Zweifel!
Viele Grüße
Karl-Heinz