auf den Haupständer bekommen

Alles zur Technik der wassergekühlten 1200er Boxermodelle.
rthotn
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auf den Haupständer bekommen

Beitrag von rthotn » Fr 8. Apr 2016, 22:47

Hallo ihr Biker.
Ich weiss es ist ein Thema, aber ich habe ein Jahr gebraucht die GS auf den Hauptständer zu bekommen. Für alle
die nicht wissen was ein Hauptständer ist: Der Hauptständer ist das Stück Metall was das Motorrad auf mindestens 2
Punkten in der senkrechten hält (bin gespannt auf den Kommentar). Meine Wenigkeit hat nun mal nur 70kg. Und damit
gibt es bei der GS ein Problem. Gut ich weiss jetzt wie ich es machen muss mit Hilfsmittel.
Wie macht ihr es bei eurer GS?
Gruß,
Thomas.

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Larsi
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von Larsi » Fr 8. Apr 2016, 23:00

moin thomas,

das ist keine frage des gewichts sondern eine frage der technik.
auch mit 70kg sollte das kein problem sein sondern easy gehen, besonders bei der ausgeklügelten hebelei von BMW.
(andere hersteller sind da schlechter)

linke hand am lenker, rechte hand hinten am rahmen nahe der soziusraste.
rechten fuss auf den hebel am ständer ... und jetzt das ganze(!) körpergewicht auf den hebel am ständer und mit der rechten hand am rahmen nach oben ziehen.
die linke hand zieht nix sondern hält nur den lenker gerade.
das wars ... geht echt einfach.

in dem zusammenhang fällt mir übrigens gerde dieser text von dir ein:
rthotn hat geschrieben:... Ich fahr jetzt seit 42 Jahren Motorrad und ich weiss von was ich rede. ...
und schon zweifele ich etwas am wert deiner 42 jahre erfahrung ...
Gruß Lars
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Fr 8. Apr 2016, 23:02

mit Schwung?
Ein Jahr probiert?
Abgesägt?
Bergauf geparkt?

Ein LC Thema ? :thumb:
viel Grüße, Klaus

rthotn
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von rthotn » Fr 8. Apr 2016, 23:17

Hallo Lars.
Danke für die Blumen. Ist halt so.
Ich werds nach deiner Beschreibung auch mal probieren. Nur die Bemerkung mit den 42 Lenzen krazt mich. Was haben 42 Jahre Bike fahren
mit einem neuen Motorrad zu tun? Na ja seis drum jeder wird mal alt.
Gruß, Thomas.

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von rthotn » Fr 8. Apr 2016, 23:21

Hallo Klaus.
Danke für deine Bemerkungen.
Ja das hab ich alles probiert. Hab dann eine Artikel gefunden über die Benutzung von Bauholzkeilen. Reichte mir um die GS im
Motorradraum auf den Hauptständer zu bekommen. Nur ohne Hilfsmittel würde ich es eben auch gern hinbekommen.
Gruß,
Thomas.

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Fr 8. Apr 2016, 23:36

sorry für die bissigen Bemerkungen, aber wenn ich ein solches Problem mit einem Motorrad habe und ein Jahr geübt, dann würde ich den Hauptständer um einiges Abflexen, so dass die Räder nur noch 1 cm über dem Boden sind, wenn aufgebockt ist.
Ein stück Rohr raus, die original Bleche wieder drunterschweißen. :flower:
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von rthotn » Fr 8. Apr 2016, 23:46

Hallo Klaus.
Danke. Ei ist halt so. Der eine machts höher (ich), der andere andere niedriger (du). Je nachdem was man kann.
Gruß
Thomas.

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Sa 9. Apr 2016, 01:20

ja nee, wenn ich abflexe ist es immer gut, wenn ich nen keil drunter mache hab ich das nur zuhause, oder ich mach mich zum Affen wenn ich unterwegs einen Keil mitnehme und dann immer drunterlegen muss. :+
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von g-b » Sa 9. Apr 2016, 15:30

Hi,

wenn es mit der beschriebenen Vorgehensweise nicht geht, dann liegts vielleicht auch daran, dass du zu jklein bist.
Ansatzpunkt und Krafteinleitung der rechten Hand nicht ideal.

Nichts für ungut, aber es gibt hunderte Motorräder die ich mit meiner größe nicht fahren kann.
Das sieht jeder als selbstverständlich.

Kommt jemand als Leichtgewichtiger, Kurzbeiniger kleiner Mensch (muss nicht alles sein) nicht nmit einem sehr großen Motorrad klar, dann ist natürlich der KOnstrukteur und was weißich wer Schuld.

Nicht umbedingt auf den Threadersteller gemünzt, da der ja eben iemanden die Schuld gab und nur um Tipps gebeten hat.
Mir stinkts einfach nur, dass diese riesen BMWs mittlerweile nur für Kleine Menschen konstruiert werden, weil diese ja auch so was fahren wollen.

Aber im Ernst. Das volle Gewicht auf den Hebel und im selben Moment kräftig gezogen und den dadurch erreichten Schwung genutzt muss reichen.
Keine Angst und nicht zögerlich vorgehen.
Ist der Untergrund quer zum Motorad quasi im "Wasser", dann kann die Maschine nicht umfallen, wenn du mit dem ganzen Gewicht auf dem Hebel stehst.
Natürlich solange du sie nict aktiv schubst.
Viele Grüße
Gerhard
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Sa 9. Apr 2016, 18:28

nur mal so: meine 11 er hatte ne kurze GS Strebe hinten, dewegen war der Hauptständer genau richtig und leicht zu bedienen, also nur ca 1cm hochhebeln. das ist ne riesen Erleichterung zu 3-4 cm, weil der Hauptständer dann nur einen leichte Druck auf den Ausleger braucht.
Ein Hebel für die rechte Hand ist allerdings sehr hilfreich.
Zuletzt geändert von teileklaus am Fr 28. Okt 2016, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von gerd_ » So 10. Apr 2016, 09:27

Hi
Am Gewicht kann es nicht liegen. Die Beste meiner Frauen schafft das bei 63 kg
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Antoine de Saint=Exupéry

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von stef24 » So 10. Apr 2016, 19:10

Die Beste meiner Frauen...Tststs. Ausgerechnet am geheiligten Sonntag ein Bekenntnis zur Vielweiberei.
Mit meinen geschönten 62kg (es sind wohl leider weniger) habe ich seinerzeit meine R1150GSW immer auf den Hauptständer aufbocken können, ohne Probleme. Und ohne Spezialhebel für die rechte Hand (der aber sicherlich nicht falsch ist).
Probleme ergaben sich beim Abbocken. Hab die Karre einmal mitsamt Koffern ins Nirvana geschoben...
An meiner HP2 vermisse ich den Hauptständer überhaupt nicht, was nicht psychisch, sondern praktisch begründet ist ;) .

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von Thor63 » Fr 28. Okt 2016, 09:30

Ich muss hier Larsi recht geben :thumb:

Es kommt nur auf die richtige Technik an!

In meiner Lehrzeit mit zarten 15 Jahren, 65 Kg Gewicht und 175cm Größe musste ich jeden Morgen und Abend ca. 15 - 20 Motorräder raus bzw. wieder reinschieben. Da waren so Wuchtbrummen wie die CBX und Bol d'or dabei.
Es war auch bei der letzten Maschine kein Problem sie auf den Hauptständer zu bekommen.

Ein Freund (Diplomphysiker) fragte mich auf einer gemeinsamen Tour wie ich es schaffe meine (damalige) FJR auf den Ständer zu bekommen, er schafft das mit seiner nicht. Er hatte sogar ausgerechnet das es nicht geht :o
Einmal gezeigt und schon ging das scheinbar unmögliche Problemlos.

Zuviel nachdenken ist oft auch hinderlich :!:
☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★
Herzliche Grüsse

Bernhard

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von Quhpilot » So 30. Okt 2016, 17:38

Also die richtige Technik ist das Entscheidende. Allerdings ging meine Luft-TÜ leichter auf den Hauptständer mit der Technik als mein Wasserbüffel
jetzt. Das habe ich heute wieder gemerkt. Also ist korrekte Vorgehensweise noch wichtiger. Aber mit dem richtigen "Tritt" an richtiger Stelle fluppt das auch ganz gut..........außerdem bilde ich genügend Ausgleichsmasse um schlampiger Ausführung entgegenzuwirken.....Höhö..... :mrgreen: :thumb:
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von der niederrheiner » Do 3. Nov 2016, 07:25

Bei meiner „neuen" R1ooRS merke ich, das die die bisher am schwersten aufzubickende BMW ist. Wobei bei BMW eigentlich aufbocken nie ein Thema war, selbst für meine wesentlich leichter und kleinere Freundin.

Aber die RS hat gerade vollgetankt soviel Gewicht auf dem Vorderrad, das ich mir da keine Nachlässigkeit beim Aufbocken erlauben darf. Dazu kommt, das der Hauptständer bei der nicht unten bleibt, also ich den Fuss direkt von den Stängchen am Hauptständer auf das eigentliche Horn praktizieren muß. Bei den 4V kann der Fuss ja nach'm Runterklappen des Ständers bleiben wo er ist.

Ich mach übrigens beim Aufbocken immer eine Streckbewegung zwischen Fuß und rechtem Arm.


Stephan

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von kasapv » Do 3. Nov 2016, 13:10

Na, da fühle ich mich gleich besser. 1 jahr habe ich nicht gebraucht. :) Gut, mein erstes richtiges Mopped war die Suzuki GS500, die auch einen Hauptständer hat. Da lernte ich schon, dass das richtig plazierte Körpergewicht wichtiger ist, als alle Zugkraft nach oben. Dann kamen allerdings Jahre mit lauter Joghurtbechern.

Bei der jetzigen GS scheiterten meine ersten Versuche ebenfalls kläglich, was mit 15 Jahren Fitnessbude und daher 94kg Körpergewicht schon sehr frustrierend war. Salz in der Wunde war dann mein Freund, der mich überhaupt zur GS brachte. Der schaffte es mit seinen rund 20 Jahren mehr und geschätzten 20kg weniger ja auch jedesmal.

Meine Technik:
Linke Hand am linken Lenkergriff. Rechte Hand statt am Rahmen an einer der Streben von der Kofferhalterung, die sich über der Soziusfussraste befindet. Ohne die Kofferhalterung, würde ich halt da am Rahmen greifen. Rechten Fuss auf den Hebel vom Hauptständer und diesen auf den Boden aufsetzen. Jetzt mit Bestimmung das gesamte Körpergewicht draufstellen. Dabei strecke ich den rechten Arm durch, aber nicht um das Mopped hochzuziehen, sonder vielmehr um das rechte Bein komplett zu strecken. So habe ich die Maschine selbst auf nicht komplett ebenem Kopfsteinpflaster aufgebockt, was manchmal sehr brutal wirkt, da die Maschine doch ein wenig rumrappelt, bis sie steht.

GANZ WICHTIG:
Wenn sie auf dem Haupständer steht, dann klapp bloss den Seitenständer ein. Sonst setzt dieser beim Abbocken auf und du fliegst mit samt Maschine nach rechts weg, weil das Fahrwerk links nicht genauso eintauchen kann wie rechts.
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Do 3. Nov 2016, 13:23

whow schon wieder ein Problem beseitigt, das ich nie hatte , auch nicht sehe:
Seitenständer u n d Haupständer gleichzeitig ausgeklappt.
Achtung nicht bei eingelegtem 1.Gang und eingerückter Kupplung vom Hauptständer nehmen..
was denn noch? haha.
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von kasapv » Do 3. Nov 2016, 13:26

Keine Ahnung wieviel du wiegst, aber bei mir taucht die Fuhre erheblich ein, wenn ich draufsitze beim Abbocken.
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Do 3. Nov 2016, 13:38

ich wiege 98 kg mit Klamotten 110kg.
und stelle das Motorrad ohne aufzusitzen von dem benutzen Ständer, einfach so : dann auf einem ( linken) Fuß stehend schwinge ich mit über 60 J das andere Bein über den Sitz auch mit Top case usw. stelle mich aufs rechte klicke den Gang rein und holla gehts los.
Ich glaube da macht ein Anderer sitzend schon beim Anhalten den Seitenständer raus, kippt nach links und stellt dann auf den Hauptständer? Und vergisst dann den Seitenständer?
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von kasapv » Do 3. Nov 2016, 14:01

Also schiebst du das Mopped einfach vom Hauptständer, während du links daneben stehst. Und ja, ich stelle es erst auf den Seitenständer und steig ab. Danach geht's auf den Hauptständer und dann klappe ich den Seitenständer ein, eben damit ich ihn beim nächsten Abbocken nicht vergesse.
Nur weil du atmest, bedeutet das nicht, dass du lebst!

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Do 3. Nov 2016, 14:07

genau es ist eine Sache des Gleichgewichts wie beim Judo..
viel Grüße, Klaus

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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von g-b » Do 3. Nov 2016, 14:44

kasapv hat geschrieben:Keine Ahnung wieviel du wiegst, aber bei mir taucht die Fuhre erheblich ein, wenn ich draufsitze beim Abbocken.
Und wieso sitzt du da drauf?

Warum klappt man den Seitenständer raus wenn man drauf sitzt?
Na gut den nutz ich sowieso fast nie.

Mir hat in jungen Jahren ein damals alteingessesener (erfahrener) Motorradfahrer vieles beigebracht.
Ein Hauptpunkt war: Am stabilsten hast du das Motorrad im Griff (ohne drauf zu sitzen) wenn du daneben stehst und es beinahe im Gleichgewicht am Oberschenkel lehnt.
ls dieser das Motorradfahren gelernt hat, gab es wahrscheinlich noch viel mehr Plätze die keinen festen Untergrund hatten.
Bin allerdings immer gut damit gefahren. (bzw. auf und abgestiegen, und vieles mehr)
Viele Grüße
Gerhard
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von kasapv » Do 3. Nov 2016, 14:58

Ich klapp den Seitenständer raus, lege das Mopped mit dem Gewicht darauf und steige dann ab. Ich sitze also nicht mit ausgeklappten Seitenständer drauf rum und trinke 'n Kaffee. Das dient reineweg der Sicherheit des Moppeds, weil ich manchmal sehr tollpstschig bin. So steht das Mopped sicher, während ich mich nur mit meinem Absteigen beschäftigen muss und nicht zusätzlich das Mopped halte. Warum sollte ich unnötig herumjonglieren oder unnötige Akrobatik veranstalten? Sieht vielleicht cooler vor der Eisdiele aus, aber da parke ich sowieso nie. :lol:
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von Larsi » Do 3. Nov 2016, 17:43

Mache ich auch so.
Anhalten, Seitenständer raus, Mopped auf Ständer stellen, absteigen.
Dann ggf auf Hauptständer stellen.

Abbocken:
Entweder aufsteigen und vom Ständer herunter fahren oder den oberen Text rückwärts abarbeiten.

Und wer das anders macht ... Der soll das tun.
Wir sind ein freies Land.
Gruß Lars
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Re: auf den Haupständer bekommen

Beitrag von teileklaus » Do 3. Nov 2016, 18:02

Was? ein freies Land? Wenn man nicht mal so schnell fahren darf wie das der Fahrer will, wo kämen wir da hin, wenn einer einfach das Moped ohne abzusteigen auf den ausgeklappten StÄnder stellt, dann umständlich auf den Hauptständer, den Seitenständer aber ggf. vergisst und das Moped in der Folge dann umschmeißt? nene
Und dann Im Forum Hinweise... wie das zu vermeiden wäre..
Ich glaub ich steig hier aus. Freies land nene
viel Grüße, Klaus

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