bmw dauertest

Alles zur Technik der wassergekühlten 1200er Boxermodelle.
ThomasTourenfahrer
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Re: bmw dauertest

Beitrag von ThomasTourenfahrer » Mi 23. Mär 2016, 21:07

Zur Ehrenrettung der LC möchte ich folgendes vortragen:

R1200 GS K50 vor 2 Jahren neu gekauft. Produktion 11/2013. Aktuell 24Tkm gefahren. Probleme: keine

Gruß TT
Je älter ich werde desto schneller war ich früher ! :-)

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BayernCrouser
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Re: bmw dauertest

Beitrag von BayernCrouser » Mi 23. Mär 2016, 22:23

Naja, 100.000 km ohne Schaden sollte man bei solchen Motoren eigentlich als normal ansehen. Das hatte der Boxer im Käfer 1955 schon locker drauf. Wenn es aber schon einen ausserordentliche Freude ist dass die Mühle nach 2 Jahren und 24.000km noch in Ordnung ist, dann ist das mit dem Vertrauen ja nicht sooooo weit her. ;)

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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Fr 8. Apr 2016, 22:40

gerd_ hat geschrieben:Hi
manfred180161 hat geschrieben:
Bist du da ganz sicher? Auch zu den Orangen gibts einiges was richtig schief läuft (pendeln, zu hohe Leistungsangaben,...). Am Ende wird dort auch nur mit Wasser gekocht.
Einfach das Zitierte nicht nur zitieren sondern auch lesen!
gerd
Hallo ihr Biker.
In 10 Tagen habe ich die 20tkm Inspektion. Es gibt nix was zu berichten wäre. Die GS läuft gut. Ich fahr jetzt seit 42 Jahren Motorrad und ich weiss
von was ich rede. Außer diesem Blinkerschalter war nix.
Gruß, Thomas.

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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Mi 6. Jul 2016, 21:13

Hallo zusammen.
Am 5. Juli hatte ich die 30000km BMW Service. Alles soweit i.O.
Ach so fast vergessen: Bei 27000km habe ich die Schraube rechts vor dem Topcase am Gepäckträger verloren.
Die linke war noch fest. Evtl hat sie auch jemand rausgedreht.
Gruß,
Thomas.

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sampleman
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Re: bmw dauertest

Beitrag von sampleman » Mo 11. Jul 2016, 23:11

BayernCrouser hat geschrieben:Naja, 100.000 km ohne Schaden sollte man bei solchen Motoren eigentlich als normal ansehen. Das hatte der Boxer im Käfer 1955 schon locker drauf.
Nicht wirklich. In den 50ern gab es von VW eine Uhr als Prämie für die, die 100.000 km mit dem ersten Motor schafften.


Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt
Beste Grüße
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Re: bmw dauertest

Beitrag von manfred180161 » Di 12. Jul 2016, 06:51

Na wir sind. ja auch hier nich bei "Zurück in die Zukunft". :lol:

Vor 60 Jahren war das so, heute nicht mehr. Wir haben hier doch sehr viele Moppeds mit weit über 100.000 km. Und bei PKWs ist eine halbe Million meiner Meinung nach locker erreichbar, wenn nicht nur gnadenlos Kurzstrecke gefahren wird.

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Re: bmw dauertest

Beitrag von GSA1 » Di 12. Jul 2016, 07:27

Meine GSA hat zur zeit 61000km abgespuhlt!!
Einzig die von Werk aus UNDICHTE Wasserpumpe kann man als
Vorfall rechnen, wurde beim 10tkm Servic getauscht. :?:

Sonst keinerlei Probleme!! :thumb:

LG
Bertl
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Re: bmw dauertest

Beitrag von gerd_ » Di 12. Jul 2016, 08:57

Hi
Es wäre auch schwach wenn nicht die Mehrzahl der Moppeds akzeptabel liefen.
Dennoch sind relativ viele Wasserpumpenschäden bekannt. Das anfängliche Theater mit der Kupplung und dem Öl ist bekannt und nicht von ungefähr bekommt die Getriebeingangswelle jetzt einen Ruckdämpfer.
Dass ein 2-Zylinder-Boxer nicht ganz rund läuft hat man endlich bei BMW erkannt :-) und baut jetzt den Dämpfer ein. Unverständlich dabei ist mir weshalb dies Notwendigkeiten immer wieder mal "weggerechnet" und eingespart werden. Milionen Maschinen vorher hatten das Ding. Unverständlich ist mir auch weshalb Lagergrössen und Wellendurchmesser im Getriebe immer erst mal zu gering ausgelegt werden und dann, nach 2...3 Jahren ganz still und heimlich ein total überarbeitetes Getriebe verbaut wird.
Das war bei der 1100 so, bei der 1200 und jetzt bei der LC. Wenn ich zu einem potentiellen Käufer sage "wart' mal bis das neue Getriebe verwendet wird" kommt die Rückfrage "wieso". Erfahrungsgemäss ist es eben so, dass nach 3 Jahren grössere Getriebeänderungen erfolgen und zu diesem Zeitpunkt "der Rest" bereits halbwegs passt.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
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Re: bmw dauertest

Beitrag von BayernCrouser » Di 12. Jul 2016, 10:22

sampleman hat geschrieben: Nicht wirklich. In den 50ern gab es von VW eine Uhr als Prämie für die, die 100.000 km mit dem ersten Motor schafften.
Na gut, o.k. :D
Aber seit 1955 sind 70 Jahre ins Land gegangen und man freut sich wie man sieht immer noch, wenn man 61.000 km mit einer sehr teuren Boxer-BMW fahren konnte ohne extrem teure Reparaturen gehabt zu haben. Man fliegt heute zum Mond aber kann keinen simplen Motor bauen dessen Technik schon bald ein Jahrhundert alt ist und man ja eigentlich die Materialen hat, um den Motor locker 300.000 km ohne Schäden geben zu können. Das Problem ist leider, dass man es kann, aber gar nicht will. Ich habe auch "schon" 75.000 km auf meiner Krücke aber ich sehe da keinen Grund zum jubeln. Das wäre mal ab 150.000km aufwärz ein Grund.

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Re: bmw dauertest

Beitrag von seife » Di 12. Jul 2016, 10:34

Also BMW-Fahrer sind im Allgemeinen schon relativ schmerzresistent was (nicht so tolle) Qualität und (hohe) Preise angeht, das steht wohl außer Frage 8-)

Oder, wie es mir ein Bekannter erklärt hat, als ich ihm mein Leid mit dem Spandauer Glump geklagt habe: "Du weißt nicht was BMW heißt? -- Bezahle Mit Würde!".
Gruß, Stefan

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Re: bmw dauertest

Beitrag von Golem » Di 12. Jul 2016, 10:59

BayernCrouser hat geschrieben:
sampleman hat geschrieben: Nicht wirklich. In den 50ern gab es von VW eine Uhr als Prämie für die, die 100.000 km mit dem ersten Motor schafften.
Na gut, o.k. :D
Aber seit 1955 sind 70 Jahre ins Land gegangen und man freut sich wie man sieht immer noch, wenn man 61.000 km mit einer sehr teuren Boxer-BMW fahren konnte ohne extrem teure Reparaturen gehabt zu haben. Man fliegt heute zum Mond aber kann keinen simplen Motor bauen dessen Technik schon bald ein Jahrhundert alt ist und man ja eigentlich die Materialen hat, um den Motor locker 300.000 km ohne Schäden geben zu können. Das Problem ist leider, dass man es kann, aber gar nicht will. Ich habe auch "schon" 75.000 km auf meiner Krücke aber ich sehe da keinen Grund zum jubeln. Das wäre mal ab 150.000km aufwärz ein Grund.
Naja, ist alles nicht unbedingt einfacher geworden. Die Technik wird komplexer und gleichzeitig anfälliger durch die Komplexität. Und eine Mondlandung wäre heute kaum noch möglich, hab ich mir sagen lassen. Müsste alles neu wieder entwickelt werden.

Meine GSA kommt diese Woche in den 50 Tkm Service. Das kostet wieder (Bezahle Mit Würde 1200 Große Scheine, Alter) aber abgesehen vom Service und der neuen Lampf alle 10 Tkm ist die schwarze Schönheit unauffällig.

Hatte schon Mopeds anderer Hersteller, die waren ab Werk schon kaputt....


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Re: bmw dauertest

Beitrag von skoss » Di 12. Jul 2016, 13:13

Golem hat geschrieben:... 1200 Große Scheine, ...
Bei dem, was ich mir unter einem grossen Schein vorstelle, ist das aber schon sehr, sehr viel. :shock:
Selbst wenn es kleine Scheine wären, würde ich da keinen Service machen, sondern gleich eine neue Gebrauchte kaufen mit frischem Service. :P
Viele Grüsse aus dem Wallis
Stefan

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Re: bmw dauertest

Beitrag von sampleman » Di 12. Jul 2016, 13:28

seife hat geschrieben:Also BMW-Fahrer sind im Allgemeinen schon relativ schmerzresistent was (nicht so tolle) Qualität und (hohe) Preise angeht, das steht wohl außer Frage 8-)
Ehrlich gesagt, da ist auch viel Gerede dabei, vor allem Gerede von Leuten, die keine BMW fahren und dies offenbar nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor anderen in einer Tour rechtfertigen müssen.

Es ist sicherlich so, dass ein Motorrad, das mit ein paar Extras 17.000 Euro kostet, auch eine andere Klientel anzieht, nämlich eine, die Kleinigkeiten nicht mehr ignoriert, aber auch nicht selbst beheben kann. Das haben teure BMWs aber auch mit teuren Ducatis oder teuren Triumphs gemein.

Ich habe eine BMW, mit 78 TKM gekauft, jetzt hat sie 108 TKM drauf. Da ist auch schon mal was dran, aber es ist beileibe nicht so, dass die dauernd die Werkstatt oder den ADAC braucht.
Beste Grüße
sampleman

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Re: bmw dauertest

Beitrag von Franz Gans » Di 12. Jul 2016, 13:54

[quote="sampleman"][quote="seife"]Also BMW-Fahrer sind im Allgemeinen schon relativ schmerzresistent was (nicht so tolle) Qualität und (hohe) Preise angeht, das steht wohl außer Frage 8-)
[/quote]

> Ehrlich gesagt, da ist auch viel Gerede dabei, vor allem Gerede von Leuten, die keine BMW fahren und dies offenbar nicht nur vor sich selbst,

Wie wahr, wie wahr, aber sicher nicht (nur) in Deinem Sinne!

> Ich habe eine BMW, mit 78 TKM gekauft, jetzt hat sie 108 TKM drauf. Da ist auch schon mal was dran, aber es ist beileibe nicht so, dass die

Das heisst Du hast bei deinem Wiederkauf gezielt eine genommen, die die BMW-typisch leider erforderliche Reifungsphase von mindestens vier Jahren nach Programmstart schon hinter sich hatte? Diese vorteilhafte Wahl hat man bei der R1200GS Modell K50 bekanntlich noch immer nicht.

Die juengsten Ankuendigungen der Ueberarbeitungen Deines Quasi-Kollegen bei BMW lassen immerhin darauf schliessen, dass fuer den kommenden Modelljahrgang 2017 der K5x-Modelle innerhalb des Motorgehaeuses (was ja jetzt auch Getriebe, Lima etc. beinhaltet) weiterhin gruendlich aufgeraeumt werden musste.

Viele Gruesse
Karl-Heinz

seife
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Re: bmw dauertest

Beitrag von seife » Di 12. Jul 2016, 15:12

sampleman hat geschrieben:
seife hat geschrieben:Also BMW-Fahrer sind im Allgemeinen schon relativ schmerzresistent was (nicht so tolle) Qualität und (hohe) Preise angeht, das steht wohl außer Frage 8-)
Ehrlich gesagt, da ist auch viel Gerede dabei, vor allem Gerede von Leuten, die keine BMW fahren und dies offenbar nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor anderen in einer Tour rechtfertigen müssen.
Ich fahre eine BMW (seit ~5000km, jetzt 51tkm). Und zwei Suzukis (GS500 seit ~12000km, jetzt 44000km und ein AN400 seit Ostern). Und eine MZ. Und bald vermutlich eine Honda.
Ich muß mich vor niemand rechtfertigen. Aber ich weiß, welche Motorräder noch nie "Hoch auf dem Gelben Wagen" heim kamen. Und welches schon zweimal.
Es ist sicherlich so, dass ein Motorrad, das mit ein paar Extras 17.000 Euro kostet, auch eine andere Klientel anzieht, nämlich eine, die Kleinigkeiten nicht mehr ignoriert, aber auch nicht selbst beheben kann.
Es ist sicherlich so, daß ich meiner GS500E (bekanntermaßen damals mit unter 7000 Mark eines der billigsten Motorräder in seiner Klasse und ein paar jahre älter als die BMW) mehr Fehler verzeihen würde als der BMW für damals 20000 Mark. Allerdings ist das nicht nötig, weil an der Suzuki nie etwas kaputtgeht, was zu wirklichem Ärger führt. Ölwechsel, Ventilspielkontrolle, alle 1000km die Kette schmieren und kontrollieren und gut. Ach ja, und Tanken... relativ wenig tanken. Das wars. Wenn mal was *wäre* (die Zündimpulsgeber scheinen so langsam nach 20 Jahren öfters mal kaputt zu gehen, das hatten letztes Jahr ein paar Leute), dann gibt es die Ersatzteile billigst gebraucht.
Andererseits schlägt sich der Premium-Bonus den die BMW damals gekostet hat halt überhaupt nicht in der gefühlten Qualität nieder (Kabelbaum löst sich auf :!: . Kupplung verschlissen nach < 50000km, Hallgeber-Drama, Handbremszylinder-Schrott).

Aber auch die Servicequalität der BMW-Werkstätten trotz premium-Preise ist fragwürdig: "Hallgeber für eine 98er R1100? Hammer nicht da. Bis wann wir den besorgen können? Können wir nicht sagen, bis morgen? Eher nicht" -- Gleichlautende Antwort von den 4 Händlern im Umkreis von 100km um Markt Erlbach.
Ich hab sie dann vom Schandwagen heimfahren lassen.
Die einzige halbwegs hilfreiche Antwort habe ich übrigens von einem freien Schrauber, der mir noch als Geheimtipp gegeben wurde erhalten: "nein, die habe ich auch nicht mehr auf Lager, die kosten 240€ und die neuen sind alle nach 3 Jahren wieder kaputt, repariere lieber deine alte Platte oder kauf einen Nachbau").
Mal im Ernst, nachdem es ein offenes Geheimnis ist, daß die Dinger öfters mal kaputt gehen, sollte es für eine BMW-Motorrad-Vertragswerkstatt doch selbstverständlich sein, so ein Ding auf Lager zu haben? Wenn ich an dem Tag hätte weiterfahren können, dann hätte ich mich noch nicht mal über den Preis beschwert!
Das haben teure BMWs aber auch mit teuren Ducatis oder teuren Triumphs gemein.

Ich habe eine BMW, mit 78 TKM gekauft, jetzt hat sie 108 TKM drauf. Da ist auch schon mal was dran, aber es ist beileibe nicht so, dass die dauernd die Werkstatt oder den ADAC braucht.
Da hat ja vermutlich auch einer der Vorbesitzer den Werkspfusch schon reparieren lassen 8-).

Ob der Service bei Ducati oder Triumph auch ähnlich "gut" ist kann ich nicht beurteilen, ich werde es nächstes mal vermutlich mit Honda versuchen.

Zum Abschluß: mir ist klar, daß die R1100R und die GS500E sich nicht vergleichen lassen, und *wenn* sie mal fährt, dann ist die BMW ein sehr ordentliches Fahrzeug, aber der ständige kleine Ärger und die ewige Ungewissheit, ob man aus eigener Kraft wieder nach Hause kommt... und das für sehr gesalzene Betriebskosten... das hat mich schon ein wenig enttäuscht und wird vermutlich dazu führen, daß es der nächste Zugang im Fuhrpark nicht mehr aus Berlin kommt.

Das lustige daran: ich habe einen "großen" Bruder, der uns "kleinen" in unserer Jugend, als er schon BMW fuhr und wir "nur" Japaner immer erzählt hat, daß wir, wenn unsere Karren mal älter als 5 Jahre sind keine Ersatzteile mehr bekommen und die ausserdem sau teuer wären etc. Und ich habe das immer irgendwie geglaubt. So richtig klar wurde mir erst, daß das ziemlicher Dünnpfiff war, als mein Handbremszylinder inkontinent wurde (wegen Fehlkonstruktion irreparabel) und das Ersatzteil locker doppelt so teuer war als ein vergleichbares bei Suzuki (welches dank ordentlicher Konstruktion mit einem reparatursatz geflickt werden kann). Aber da hatte ich die BMW schon an der Backe. Und seitdem geht es mir bei fast jedem einzelnen BMW-Teil das ich brauche so, daß ich kurz zusammenzucke, wenn ich den geforderten Preis erfahre.
Gruß, Stefan

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Re: bmw dauertest

Beitrag von Hirt » Di 12. Jul 2016, 17:26

@ seife,

bin fast geneigt, dir Recht zu geben.

Meine persönliche Erfahrung (seit 1975 auf Boxer) ist leider auch so, das die 4-Ventiler ab ner gewissen Laufleistung anfällig werden. Scheint mir zumindest so, das die "Lebensberechnung" der Verschleißteile sehr kurzlebig angeordnet wurde (als ehemaliger Konstrukteur weiß ich wovon ich rede).
Meine persönliche Einstellung dazu: alle 4-5 Jahre was Neues! Kann, konnte ich mir bisher leisten, weiß auch, das dies nicht ewig so geht. Meine LC (Bj15) ist bisher ohne auffällige Mängel (13tkm), denke mal in 2-3 Jahren hat sie zwischen 40-50tkm (und Garantie :mrgreen: ), dann sehe ich, obs noch mal was boxermäßiges gibt, oder ich (Rentner bedingt) kleinere Brötchen backen muss.
Natürlich gibt es auch BMWs mit weit über 100tkm, welche laufen, aber auch dementsprechend gefahren und gepflegt weren (100.000km Club auf www.europe.de).
Genauso wie es Fahrer gibt, welche den Boxer immer fordern, was dieser anscheinend doch nicht auf Dauer verträgt (OK, auch ich bin der Meinung, wo 125 PS draufsteht sollen/ müssen diese auch drin sein).

Aber ganz allgemein: auch -oder besonders- bei BMW wird mit spitzen Stift kalkuliert und vom Ø-Fahrer mit 3-5tkm ausgegangen und so die Latte für die Lebensdauer angelegt (aber nur m.M.).

Da ich vom Boxer infisziert bin, bleibe ich auch beim Boxer, bisher mit allen Macken glücklich.

lg
Harald (und jede Neue war bisher besser denn die Alte, wobei ich noch nie ein Brandneues Modell hatte, immer erst zwei Modell-Jahre abgewartet)

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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Sa 3. Sep 2016, 20:05

Hallo zusammen.
Am 31. August hatte ich die 40000km Inspektion. Neue Reifen vorn und hinten.
Die GS (Erstzulassung März 2015) läuft ohne Probleme.
Es gibt nichts besonderes zu berichten.
Gruß,
Thomas.

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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Mo 31. Okt 2016, 08:44

Hallo Allwetterfahrer.
letzte Woche kam es zu einem Ausfall des linken Zusatzscheinwerfers. Bekam auch sofort einen Termin in der Werkstatt.
Ergebnis der Reparatur: Obwohl alle Teile der Zusatzscheinwerfer erst 7 Monate alt waren, war Wasser im Scheinwerfer
und der Stecker am Scheinwerfer hatte Grünspan angesetzt. Der freundliche Hinweis der Werkstatt ich solle keinen
Dampfstrahler zur Reinigung benützen lies mein Gesicht erstarren. Ich behielt was ich sagen wollte für mich und dachte nur:
Doch ein Schönwetterfahrzeug. Die letzten Wochen waren verglichen mit letzten Jahr sehr nass beim Fahren und nicht beim
Putzen. Km-Stand am Freitag 46103, Am 28.10.2016 war sie 606 Tage alt.

Und dann hab ich noch so ein kleines Problem.
Vor 14 Tagen wollte ich die Verkleidungsteile des Tanks abschrauben. Das schwarze Mittelteil war gleich weg.
Die linken Verkleidungsteile waren auch schnell abmontiert. Bei der rechten Seite bekam ich ein Problem. Eine
Schraube der rechten Tankverkleidung (jene die sich rechts über den gesamten Tank hinzieht) lies sich nicht lösen
oder anders gesagt diese Schraube war schon gelöst aber lies sich nicht herausdrehen. Wenn ich es mit der linken Seite
vergleiche so ist die Mutter ein 4eckiges Messingstück dass am Kunststofftank wie auch immer befestigt ist. Ich muss mir
das ganze nochmal in Ruhe anschauen. Vermutlich dreht sich die Mutter mit.

LG
Thotn.

rthotn
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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Mo 9. Jan 2017, 07:17

Hallo.
Am 13.12.2016 hatte die GS die 50000 Inspektion. Die Inspektion ansich war normal ohne Auffälligkeiten.
Zusatz: Ich hatte gebeten nochmal nach der Mutter am Tank zu schauen.
-
Die Mutter wurde neu verklebt. Ich hab dann noch getankt und nach Haus gefahren.
Ich verkürz die Sache jetzt etwas: Am nächsten Tag Abends war der Boden in der Garage mit
Benzin bedeckt. Überprüfung des Tanks: so gut wie leer. Anruf bei der Werkstatt.
Die GS wird abgeholt sobald Ersatztank da. Am 19.12. wurde die GS geholt und 20.12 gebracht.
Ich hab alle Seitenteile am Tank abgeschraubt. Es ist ein neuer Tank und alle Messingmuttern
am Tank sind fest.

Gruß,
thotn.

der niederrheiner
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Re: bmw dauertest

Beitrag von der niederrheiner » Di 17. Jan 2017, 13:29

Und, wo war se undicht?

In der Garage würde ich jetzt aber nicht mehr rauchen. . .


Stephan

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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Mi 18. Jan 2017, 19:14

Hallo .
Der Tank war an der Stelle undicht an der die Mutter neu verklebt wurde also ziemlich weit unten auf der rechten Seite.
Auf einem Foto sieht man auch nur dass der Tank ab dieser Stelle nach unten nass ist.
Es gab auch keine Diskussion seitens der Werkstatt. Ich bekam einen neuen Tank umsonst. Auch der Einbau sowie das Holen und Bringen
mit vollem Tank kostete mich nichts. So wie ich dazu komme werde ich ein Foto dazu hochladen.

Gruß,
thotn.

der niederrheiner
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Re: bmw dauertest

Beitrag von der niederrheiner » Mi 18. Jan 2017, 20:02

Wobei aber die Undichtigkeit nicht durch das Kleben entstanden ist?!?



Stephan

rthotn
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Re: bmw dauertest

Beitrag von rthotn » Mi 18. Jan 2017, 20:41

Hallo.
Zum Thema gesagt wurde seitens der Werkstatt eigentlich nichts. Die Lasche des rechten Seitenteils mußte durchtrennt werden um an die Mutter zu gelangen. Vermuten kann man viel.
Aber wie lade ich hier ein Bild hoch?

Gruß,
thotn.

Bon Voyage
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Re: bmw dauertest

Beitrag von Bon Voyage » Sa 4. Feb 2017, 08:23

Moin moin,

M.E. nach gehört BMW Motorrad zu den innovativen Herstellern.
Sie bringen immer was Neues und versuchen das Optimum aus Gewicht, Haltbarkeit und natürlich auch Herstellungskosten zu erreichen.
Das diese Gleichung nicht immer aufgeht liegt teilweise in der Natur der Sache.
Aber solange BMW dies Schwächen anstandslos auf Kulanz behebt ist das für mich OK.
Zugegeben das mit der Kulanz hängt stark vom Faktor "Werkstatt" ab.
Hat man zur BMW Werkstatt keinen guten Draht, oder lässt die Wartungsarbeiten bei einen kleinen Hinterhof-Schrauber machen
und kommt nur wenn was haben will, nämlich einen Austausch auf Kulanz, ist das Ergebnis fast vorprogrammiert.
Auch Kunden, die das Öl zur Inspektion mitbringen sind natürlich sehr "beliebt".
Es ist wie so oft ein Geben und Nehmen, für mich ist diese Rechnung (gefühlt) bisher immer aufgegangen.

Bis dann
Christian

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Re: bmw dauertest

Beitrag von Fahri01 » Sa 4. Feb 2017, 09:21

rthotn hat geschrieben:
Mi 18. Jan 2017, 20:41
Hallo.
Zum Thema gesagt wurde seitens der Werkstatt eigentlich nichts. Die Lasche des rechten Seitenteils mußte durchtrennt werden um an die Mutter zu gelangen. Vermuten kann man viel.
Aber wie lade ich hier ein Bild hoch?

Gruß,
thotn.
Moin,
in dem du einen Bilderhoster nimmst, z.B. diesen: http://www.directupload.net/
damit das Bild von deinem Rechner holst und hierher verlinkst.

Gruß
Karsten

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