Einstellungssache

Alles zur Technik der 1200er Boxermodelle.
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jensm002
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Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Mi 24. Apr 2019, 18:01

Hallo zusammen,

mal eine ganz banale Frage: Ich höre immer wieder, dass man bei den neueren GS-Modellen (und sicher auch bei den anderen Modellen) keine großartigen Einstellungen mehr vornehmen kann, bzw. dass diese durch die Motorelektronik vorgenommen werden.
Synchronisieren soll damit auch der Vergangenheit angehören.
Wenn mein Moped nun aus irgendwelchen Gründen nicht ganz 'rund' läuft, kann ich dann überhaupt noch relevante Einstellungen
machen oder muss ich das so hinnehmen, wenn das Steuergerät keinen Fehler feststellt?

teileklaus
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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Mi 24. Apr 2019, 21:40

hallo auch bei der R1200 ist noch die Drosselklappen und Zügesynchronisation vorgesehen , einige Sachen sind aber ohne zuggriff wie Drehzahl und Zündung.
Oftmals sind Fehler behebbar wie zb ein hängender Stellmotor bei den Steppern ( LL Einsteller)
Oder die Zünkerzenspulen spinnen und machen dem Lauf Probleme.
Selbst wenn das System keine Fehler feststellt kann die Adaption also das selbstständige anlernen von Werten zurückgesetzt werden.
Kraftstoffdruck überprüft werden.
viel Grüße, Klaus

jensm002
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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Do 25. Apr 2019, 03:36

Moin Klaus,
Vielleicht habe ich ja Glück und bei mir in der Niederlassung finden Sie einen, beziehungsweise den Fehler. Irgendwas läuft nicht ganz rund, zum einen ist der verschmorte Geruch immer noch ab und an feststellbar, zum anderen sind die Reaktionen beim Lastwechsel echt nervig.
Insbesondere im großen Gang ist beim verzögern, beziehungsweise Gas wegnehmen immer wieder ein deutlich spürbarer Ruck Zu bemerken. Und ich bin nicht gerade ein Grobmotoriker.
Gaszug einstellen etc. Habe ich alles schon probiert...

teileklaus
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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Do 25. Apr 2019, 08:48

ja nun manche Sachen bekommt man nur in der programierten Software im Werk geändert. (Als Kunde natürlich nachträglich in der BMW Werkstätte nicht)
Ich haderte schon immer mit dem ausgelutschten Antriebsstrang 100 000 km der am Rad mit eingelegtem Gang ca 6..8 cm Luft lässt, bevor was greift.
Beim Lastwechsel ist das sehr störend.
Ich habe dann am Gaszugverteiler aufwändig einen kleinen Ministoßdämpfer verbaut, wo der Anschlag bein Gaszumachen sanfter auf den eigentlichen Anschlag zurückgleitet. Das ist aber eine aufwändige Sache und nicht ungefährlich , sollte sich da was verklemmen und die Drehzahl auf 2000 bleiben, wenn man gedenkt das Gas zuzumachen es aber noch etwas offen bleibt.
Es ist mit Sicherungsmasse und auch sonst fest. Braucht auch etwas mehr Sprit.
Eleganter ist dann der Schritt 2 auch das Gas über Poti zu machen und in der Software so zu steuern, dass es Anfangs mit viel Weg und später mit wenig Weg voll öffnet, oder eben über die Zeit zurückgeregelt wird, wenn man zumacht, so wie ich mit dem Dämpfer.
Will man etwas zugreifen, sollte man sich ein GS 911 oÄ. kaufen. Damit ist die Synchronisation und Stepper anlernen usw. möglich. Auch Adaption anch Reparatur oder ABS Systemtest nach Bremsflüssigkeitswechsel.
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Do 25. Apr 2019, 14:16

...wie messe ich das Spiel denn korrekt!? Im eingelegten ersten Gang im Stand kann ich das Rad mindestens 6 cm bewegen.
Meine GS hat aber erst 34tkm gelaufen, da dürfte doch noch nichts ausgelutscht sein, oder?
Wie gesagt, beim Fahren habe ich immer das Gefühl, dass ich mich in genau diesem Spiel befinde...und beim Gas wegnehmen
schuckelt es dann hin und her. Nicht sehr angenehm. Bei der Beschleunigung ist alles super, das geht reibungslos und ruckelfrei.
Nur beschleunigen geht ja leider auch nicht..... :)

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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Do 25. Apr 2019, 16:27

du musst dich daran gewöhnen so zu fahren , dass der motor immer etwas unter Zug ist, dann fällt das wenig auf. Nie gleichmäßig.
Es gibt für das Spiel keine Richtwerte, umso weniger umso besser.
Das die Getriebe Klauenschaltung haben, muss ein Spiel da sein, sonst geht kein Gang rein.
Kardanverzahnung, auch an der Getriebeeingangswelle wo die Kupplunsscheibe draufsitzt, überall sind Verzahnungswellen mit etwas Spiel , das addiert sich. Wie gesagt forscher fahren, dann fällt das nicht so auf, wer einen Weichgespülten 4 Zyl will muss den fahren. Der geht softer ans Gas.
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Fr 26. Apr 2019, 03:09

Moin,

ja, das ist natürlich eine Möglichkeit. Ist nun nicht mein erster Boxer...die von meiner GS gezeigten Lastwechsel sind schon recht ausgeprägt, meine ich.
Aber sei's drum, ist wahrscheinlich auch ein Stück weit Gewöhnungssache...

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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Fr 26. Apr 2019, 07:44

Da die Schubabschaltung ja den Sprit ganz wegnimmt, ist bei höheren Drehzahlen nur einmal klack und der Motor wird geschleppt.
machst du das natürlich unter 2000 kommt irgendwann , dass der Mottor wieder selbst ans Gas geht um nicht auszugehen, dann kann das hin und her sein, sonst eigentlich gibt es nur Konstantfahrruckeln das ggf die Werkstatt mit guter Einstellung der Synchro mildern kann.
So große Hubräume vermelden deutlich wenn die wieder zünden und mitmachen.
Wenns nicht dein erster Boxer ist, brauch nich nix dazu sagen, vl gibt es Milderung.
Nur Beschleunigen geht sicher nicht, aber wenn man länger am Gas bleibt, kommt dann keine Rollphase mit Ruckeln sonder nur Gas zu und Schleppmoment ohne Ruckeln dann bremsen.
Bliebe noch die Auskuppel Krücke beim Heranrollen an Ampeln. :cry:
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Do 2. Mai 2019, 22:50

...ist ja demnächst Termin beim Freundlichen, mal sehen, ob es danach besser ist.
Ventilspiel einstellen und Synchronisieren steht da mit auf dem Zettel.

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Re: Einstellungssache

Beitrag von gerd_ » Fr 3. Mai 2019, 07:59

Hi
Wobei "Schubabschaltung" keine BMW-Erfindung ist sondern von allen Herstellern verwendet wird.
Hat auch wenig mit "Kardan" zu tun weil es bei einem Kettenantrieb genauso ruckt wenn die "Leere" im Antriebsstrang überwunden ist
Ob der Ruck erfolgt wenn die Zahnräder auf der Gegenflanke laufen oder die Kette ihren Durchhang "aufgebraucht" hat ist egal. Maximal ist der Kardan etwas "direkter".
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Fr 3. Mai 2019, 09:19

ja erstens härter und dann hatte ich die Ketten Getriebe Yamaha 4 Modelle gefahren mit weniger Leerweg in Erinnerung.
Natürlich auch keine 2 Zyli. mit 1250 ccm.
viel Grüße, Klaus

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gerd_
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Re: Einstellungssache

Beitrag von gerd_ » Sa 4. Mai 2019, 09:49

Hi
Kommt bei 90% der Ketten darauf an in welchem "Federzustand" das Hinterrad ist. Solange die Symmetrieachsen der Drehpunkte von Schwinge und Antriebsritzel nicht identisch sind ändert sich der Durchhang und somit auch das Spiel.
gerd
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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Sa 4. Mai 2019, 12:57

Schon klar aber meine Ketten waren immer nicht zu lose.
Ist nur ein Eindruck über viele Ketten Fahrzeuge.
Der Antrieb Lastwechsel ist smoother bei der Kette, dann kommt das geringere Radgewicht hinzu, die Kardans trampeln mit 25 KG eben mehr als 17..man kann nicht alles haben.
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von gerd_ » Sa 4. Mai 2019, 22:14

Hi
Rechne mal die tatsächlichen Gewichte nach und dasnn reden wir noch mal drüber.
Die Gewichtsdifferenzen sind genauso gross wie die Sage, dass die Speichen-soo viel schwerer seien als die Gussräder.
gerd
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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » So 5. Mai 2019, 12:14

ich hatte gewogen Gerd, bin mir nicht mehr sicher aber von der R11 mit 25 KG gings zurück auf 23 KG bei der 12er..
Wieg mal ein S1000RR Rad ohne Stoß Dämpfer
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von gerd_ » Mo 6. Mai 2019, 09:00

Hi
Zu wiegen sind Schwinge (immer mit allem was daranhängt wie Schmutzfänger o.Ä.), Rad, Radträger, Kette und zu diskutierende Teile der Federbeine (die "Hälfte" hängt ja am Rahmen) contra Schwinge, Kardanwelle, HAG und Rad.
Auch sollte man vergleichbare Fahrzeuge nehmen.
Also z.B. GS contra AfricaTwin. "S" gegen DUC klappt in meinen Augen ebensowenig wie GS gegen S1000RR.
gerd
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Re: Einstellungssache

Beitrag von dmc179 » Fr 10. Mai 2019, 10:30

Bei mir ist der "Lastwechsel" durch eine zylinderselektive Abstimmung auf dem Prüfstand extrem besser geworden. Nicht dass es mich vorher gestört hätte, aber es fällt schon brutal auf wie weich sie dadurch geworden ist, wenn man ans Gas geht. (Setup: SR-Racing Komplettanlage, K&N-Luftfilter, PowerCommander 5)

Die Empfehlung mit dem "am Gas halten" kann ich aber absolut unterschreiben. Führt auch zu einem flüssigeren Fahrstil, gerade was die Kurvenfahrt anbelangt :thumb:

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Fr 10. Mai 2019, 20:01

...das ist schon das Ziel, dass sie etwas 'weicher' wird, sonst gibts am Motorlauf aus meiner Sicht
nix zu meckern.
Ist auch viel Gewöhnungssache, da jedes Moped ja so seine Eigenheiten hat. Klar, am Gas hängen ist
die fahrtechnisch schönere Variante.
Jetzt steht erstmal ne vernünftige Synchro und Ventilspielüberprüfung / Einstellung an, mal sehen, ob sich
dann was verändert.

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zurück aus der Werkstatt / Elektronikfrage

Beitrag von jensm002 » Do 16. Mai 2019, 22:16

...so. Moped ist aus der Werkstatt zurück.

Radlager hinten war in der Grütze, zeigte schon Auflösungserscheinungen....
Außerdem wurde das Leerlaufpoti neu angelernt, die Lastwechsel und insgesamt das Verhalten beim
Gas geben etc. scheinen jetzt runder vonstatten zu gehen.
Insgesamt läuft jetzt alles gefühlt viel ruhiger, tatsächlich haben sich die Vibrationen vom Hinterrad
auf das gesamte Moped übertragen. Sogar das Windschild hat gedröhnt.
Schon merkwürdig, wie sich sowas alles auswirken kann...

HIer noch was für die 'Elektronischen':

Ich habe mir vor ein paar Monaten Zusatzscheinwerfer (LED) mit Autoswitch über den Fernlichtschalter in einer Fachwerkstatt anbauen lassen. Funktioniert echt super, hat aber ein Stück weit auch ein Eigenleben:
Beim Einschalten der Zündung blitzen die Scheinwerfer kurz auf. Ok, Installationsfehler, habe ich gedacht. Nun hat meine
Werkstatt nochmal alles überprüft und festgestellt, dass das Steuergerät beim Einschalten der Zündung einen kleinen Stromimpuls in Richtung
Hauptschenwerfer 'schickt'. Da hier auch die Zusatzscheinwerfer abzweigen, erreicht das Signal so die empfindlicheren LED sichtbar, wobei der Hauptscheinwerfer dunkel bleibt.
Das gleiche Phänomen ist auch im Ladebetrieb mit dem Ladegerät (Can-Bus-fähig) zu beobachten. Alle paar Minuten blitzen die Scheinwerfer kurz auf und machen ne kleine Lichtshow in der Garage....ich habe festgestellt, dass das immer dann passiert, wenn das Ladegerät den Can-Bus 'aufweckt', also wenn vorher die gesamte Elektrik nach einer Zeit ganz abgeschaltet wurde. Ladebetrieb über Bordsteckdose.
Ist jetzt alles nicht dramatisch...lade ich halt, sofern erforderlich, mit Krokodilklemmen direkt an der Batterie.

Kennt jemand von euch so ein Phänomen oder hat es schon mal irgendwo beobachtet?

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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Do 16. Mai 2019, 22:41

ist doch logisch wenn das Steuergerät ZFE die ganzen Lichter beim Einschalten der Zündung überprüfen soll, muss es so sein, dass die einen Stromimpuls bekommen, der dann überwacht wird.
Ich würde die Batterie über ein Kabel anschließen und dort eine Stecker zum Lader machen oder eine Dose .
Zusatzlichter habe ich keine. Wenn, dann würde ich mir ein Kurvenlicht wünschen wie der 6 Zyl das hat.
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Do 16. Mai 2019, 23:52

...stimmt, klingt logisch. Mir hatte man bloss gesagt, dass diese Reaktion so noch nicht gesehen wurde.
Deshalb habe ich einen Testimpuls gedanklich ausgeschlossen. Dann schickt er diesen Impuls auch beim Laden ohne Zündung alle paar Minuten, weil das Ladegerät das Steuergerät einschaltet!? Kann ja auf Dauer auch nicht wirklich gut sein....
Mir gehts bei den Zusatzleuchten eher darum, dass man die Sichtbarkeit etwas verbessert.
Die Lichtausbeute an sich ist tatsächlich nicht schlecht aber auch nicht überwältigend besser.... ;)
Laden erfolgt jetzt, sofern erforderlich, direkt über die Batterie mit Ladeklemmen. Dann bleibt die Lightshow aus....

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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Fr 17. Mai 2019, 09:05

Das ist doch die Sache mit der ZFE die bei eingestöpselten Verbrauchern diese immer checkt ob die Steckdose abgeschaltet weden kann( Bus in Ruhe) oder ob eine Tom Tom Halterung ggf ohne Ladestrom schon die Batterie über Tage leerzieht nicht weil die paar zusätzlichen mA sondern weil der Bus wachbleibt, 200 mA oder so Strom.
Bei definierten und so überwachten Anschlüssen oder Licht Verbrauchern ist das Anklemmen von zusätzlichen Verbrauchern da eben problemgefährdet.
Deswegen auch Batterie mit Strippe zum Laden. Oder tiefer einsteigen und ggf Schwellen bei BMW ändern lassen ( LED Blinker ist so was, wenn normale codiert sind)
Da habe ich keine Ahnung.
viel Grüße, Klaus

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Re: Einstellungssache

Beitrag von jensm002 » Fr 17. Mai 2019, 14:41

ah, vielen Dank für die Erklärung.
Ich habe auch eine TomTom-Halterung dran, nehme das Navi aber immer ab. Zieht augenscheinlich keinen Strom, der Bus schaltet nach ein paar Minuten ganz ab.
Ich muss ohnehin so gut wie nie laden, dann kann ich auch direkt an die Batterie gehen. Die sitzt bei der GS ja nicht ungünstig, war bei meiner 'alten' 11er RS anders...

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Re: Einstellungssache

Beitrag von teileklaus » Fr 17. Mai 2019, 15:33

Es gab Probleme mit Navihalterungen ohne Gerät, wenn es funktioniert und der Bus schlafen geht ist ja alles wie es soll und kein Grund anders anzuschließen.
Bei mir funktioniert es ja auch. an der 12 er.
viel Grüße, Klaus

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